Bogenrohlinge - Abnoba Traditioneller Bogenbau

Traditioneller Bogenbau
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Staves und Sonstiges
Staves / Bogenrohlinge


Alle im Folgenden beschriebenen Hölzer können Sie bei uns kaufen.

Je nachdem, was wir ernten konnten, wechseln die Bestände.  Treten Sie deswegen bitte mit uns in Kontakt und Sie erhalten alle gewünschten Informationen.

Die Preise für unsere Bogenrohlinge / Staves liegen je nach Holzart und Holzqualität zwischen € 60,-- und € 190,--. Fragen Sie doch einfach unverbindlich nach.


Wir ernten unseren Rohstoff Holz selbst. Deswegen können wir auch Rohlinge bis 220 cm Länge anbieten.

Wir kaufen ausschließlich bei den zuständigen Forstbehörden ein.

Die Fällarbeiten werden von ausgebildeten Fachkräften unter Wahrung aller Sicherheitsaspekte gewissenhaft durchgeführt.

Für Holzarten wie Esche, Feldahorn, Spitzahorn, Schwarzer Holunder, Weißdorn, Hartriegel, Schwarzdorn, Edelkastanie, Walnuss, Hainbuche, Pfaffenhütchen, spätblühende Traubenkirsche oder Haselnuss bieten uns die Gehölze und Wälder rund um Obergrombach reiche Auswahl.

Hölzer wie Bergahorn, Eberesche oder Bergulme stammen in der Regel von der Schwäbischen Alb oder aus dem Schwarzwald. Das dort vorherrschende Klima gewährleistet gute Qualität.

Spezialitäten wie z.B. Bergeibe kommen aus Italien, der Schweiz oder dem Bregenzer Wald.

Und manches Mal bekommen wir tolle Hölzer wie Goldregen, Wacholder oder ausgesuchten Hartriegel von befreundeten Bogenbauern.

Zu guter Letzt haben wir noch eine Schatzkammer, in der Staves aus Pflaume, Elsbeere oder Speierling darauf warten, zu ganz besonderen und seltenen Bogen geformt zu werden.





Nach der Ernte erfolgt das Spalten der Stammsegmente.

Das Entrinden und das Versiegeln der Stirnflächen sind die nächsten Arbeitsschritte. Mit dem Versiegeln wird Rissbildung durch zu schnelle Verdunstung verhindert.




Die erste Lagerungsstufe findet unter dem Satteldach des Carports statt.
Dort liegen die Rohlinge vor Sonne und Regen geschützt.
Aber sie werden gut belüftet und können auf diese Art und Weise
ganz sacht trocknen. Wir lassen unserem Holz Zeit zum Reifen.


Im zweiten Schritt kommen die Rohlinge dann in den Keller und damit in ein gleichmäßigeres Klima.
Auch dort verbleiben die Rohhölzer ausreichend lange.
Wir haben es  mit der Vorbereitung unserer Staves für den Bogenbau nicht eilig.



Zuletzt erfolgt die Akklimatisierung der reifen Rohlinge unter der Holzbalkendecke der Werkstatt. Das ist auch der Grund, warum unsere Werkstatt nicht beheizt wird. Das Holz soll unter den denkbar besten Umgebungsbedingungen zur Baureife kommen.
Sie können sicher sein: Unsere Geduld wird mit Qualität belohnt.

Die unbeheizte Werkstatt hat noch einen weiteren Grund: Wenn Bogenbauer bei der Arbeit frieren, dann machen sie etwas falsch...... ;-))
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